36. Edelstein- und Mineraleinbörse Aue, Sachsen Deutschland

15 April 2011

Herzlich willkommen zu unserem Messebericht zur 36. Edelstein- und Mineralienbörse Aue, Sachsen, der besten Börse der Region für den anspruchsvollen Sammler.

Die Stadt Aue liegt im Herzen des Erzgebirges, einer der berühmtesten Erzbergbauregionen Deutschlands. Die unter Sammlern bekannten Städte Schneeberg und Schlema sind weniger als 10 Kilometer entfernt und betten den Börsenstandort in eine malerische Landschaft ein. Zu DDR Zeiten war Aue der Verwaltungssitz der Wimut AG, als Silber und Uranabbau noch aktiv betreiben wurden. Die seit Generationen anhaltende Tradition für Mineralien ist auf dieser Börse stark präsent und schafft eine wohlige Atmosphäre. Auch zum Messetag selbst, zieht es viele alte Sammler, sowohl aus der Region als auch aus ganz Deutschlands, nun schon zum 36ten mal nach Aue.

Ein bekannter Gast und Sammler in Aue, der sich mit Diana über eine Stufe unterhält.

 

75 Aussteller aus ganz Deutschland, Tschechien und Europa zeigten sich mit ihren Schätzen auf dieser Veranstaltung, und natürlich haben auch wir die weite Reise von England gern unternommen um bei diesem Ereignis dabei zu sein. Unser Auto war gefüllt mit einer Auswahl unserer besten Stufen, von deutschen Fundstellen, aber auch ein paar weltweite Stufen waren gepackt, nur für den Fall das der ein oder andere Sammler etwas mehr Farbe sehen wollte, als es feinste Silberstufen und Maganite bieten.

Ein sehr schöne Auswahl an Manganitstufen aus Illfeld, Harz, Deutschland.

 

Ian und Diana am Stand Crystal Classics und Kristalle.

 Wir sind erst das zweite Jahr in Aue mit dabei, aber es war uns schnell klar, dass diese Veranstaltung eine unserer liebsten in ganz Europa ist. Viele bekannte Sammler reisen jedes Jahr quer durch Deutschland um am ersten Sonntag im April auf dieser Börse als Besucher oder Aussteller mit dabei zu sein. Auf drei mittelgroße Hallen verteilt, findet die Börse im Kulturhaus Aue im Zentrum der Stadt Aue von 10 bis 16 Uhr statt. Gute und viele Parkmöglichkeiten rund um den Veranstaltungsort ermöglichen einen schnellen und leichten Zugang. Neben Sammlern, die Eigenfunde zum Verkauf anbieten, sind auch einige der bekanntesten Händler aus Deutschland, wie Jürgen Tron, Armin Schöler, Peter Langsdorf, Dr. Schumacher oder Ignrid und Berthold Ottens, mit einem sehr guten Waren angebot auf dieser Börse zu finden.

Armin Schöler, stellte dieses Jahr zum ersten mal in Aue aus und hatte eine gute Auswahl and Tsumebmineralien und Klassikern aus Deutschland mitgebracht. 

Peter Langsdorf und Dr. Schumacher sind seit Jahren eine feste Größe in Aue.

Ian, Christian Rewitzer und Christian Weise hatten offensichtlich ihren Spaß...

Wie zu erwarten gab es sehr gute Mineralien zu sehen, aber typisch für Sachsen, bekam man die besten Stufen nur unter oder hinter dem Stand, auf ausdrückliche Nachfrage gezeigt. Dies ist eine der wenigen Mineralienbörsen, die Ihrem Namen alle Ehre macht und so gut wie keinen Schmuck zeigt. Katrin und Peter Schlegel wählen alle Aussteller sorgfältig aus, nachdem sie das Material geprüft haben, um allen Besucher die best mögliche Qualität an Mineralien anbieten zu können. 

Es ist eine Art Tradition für Peter Schlegel die Frühaufsteher unter den Besucher persönlich zu begrüßen. 

Die vielen Besucher schafften es alle Hallen zu füllen.

Am Morgen waren die Räumlichkeiten des Kulturhauses über und über von den hereinströmenden Besuchern gefüllt, so dass manch einer Schwierigkeiten hatte zu seinem Stammhändler zu gelangen, oder einen Blick auf die diesjährige Sonderausstellungsvitrine zu werfen. Das Thema in diesem Jahr: Transsylvanien, Rumänien! Bei dem ein oder anderem Stück wurde so manchem Betrachter schwindelig...

 

Traumstufe! Dieser Hessit mit sehr großen und gut ausgebildeten Kristallen aus Botes, Rumänien.

Beeindruckend war auch dieser Freieslebenit.

Und hier eine der gezeigten Goldstufen! Es war schierig sich für eine zu entscheiden!

Eine feste Größe ist auch der LapisVerlag in Aue.

Auf der Messe selbst gab es einige Neuheiten zu bestaunen, Fluorite aus Okorusu, Namibia.

Eine neue Spezies, die das erste mal auf einer Börse gezeigt wurde war das Mineral Natropharmacoalumite, von der Typlokalitaet Maria Josefa Mine, Rodalquir, Almeria in Spanien, welches wir in einem unserer nächsten Updates präsentieren werden.

Und typisch für die Region konnten wir und die Besucher unzählige Mineralien aus Sachsen, wie Baryt aus Poehla, Silber aus Freiberg und vieles mehr bestaunen.

Neufund! Fluorit aus der Okorusu Mine Namibia - gesehen bei G. Zimmermann.

Wir hatten zwei Vitrinen mit deutschen Klassikern gefüllt.

Eine schöne honiggelbe Barytstufe aus Pöhla, Sachsen, Deutschland - gesehen bei Herbert Sinnig aus Gera.

Einen ganz lieben Gruß an unseren jüngsten Kunden!

Alles was und noch zu sagen bleibt ist ein herzliches DANKE an Katrin und Peter Schlegel, die mit dieser Veranstaltung das Sammlerevent im Erzgebirge geschaffen haben, dass neben alt eingessesenen Sammlern auch ein junges begeistertes Publikum anzieht. Die Qualität ist atemberaubend und die Atmosphäre auf der Börse ist herzlich und familiär. Für uns steht fest, wir sind auch im nächsten Jahr wieder mit dabei, wenn zur 37ten Edelstein- und Mineralienbörse eingeladen wird und freuen uns darauf, Freunde und Familie, sowie alle Mineralienbegeisterte wieder zu sehen. Und natürlich sind wir schon gespannt, welche Schätze die Sonderausstellung im nächsten Jahr zeigt!

 

Bis dahin wünschen wir allen Lesern viel Freude am Sammeln, bis bald! 

 

 

Author: Diana
Categories: News & Information