Changsha Mineral Show Report 6 - Scenes of Changsha

24 May 2013

Drei Tage sind seit dem letzten Messetag in Changsha vergangen und was hält uns auf trab? Richtig! Zoll- und Transportunternehmen, es scheint nicht einfacher zu werden.

Es fällt uns wirklich schwer und wir fühlen mit den Veranstaltern und den hunderten freiwilligen Helfern, das nach all den Mühen doch noch so viel nachzuholen ist solch ein Event auf die Beine zu stellen.

Das dies ein kommunistisches Land ist fällt schwer zu glauben, da es so sehr vom Kommerz beherrscht wird, aber nur bis ein Staatsbeauftragter vorbeischaut, dann folgen endlose Regeln und Richtlinien von allen Seiten.

Am Dienstag begaben sich Wayne, Dona und Lois auf shopping Tour, die sie auch in WalMart führte. Nicht der Walmart wie man ihn vielleicht aus Amerika kennt aber dennoch sehr gut ausgestattet und die Fleisch- und Fischtheken sind einen Blick wert. Dort findet man ebenfalls eine riesige Auswahl an Weinen, jedoch fast ausschließlich Rotwein, da es als besonders gehoben gilt Rotwein zu trinken und es in China keine Abnehmer für Weißwein gibt.

Am Diennstag ging es zu einer Kommune weit außerhalb Changshas. Jinggang errinnert an ein China wie vor 100 Jahren und bietet Ruhe und Entspannung fernab des ständigen Bautrubels der großen Städte. Bei einer Tasse grünem Tee kann man wunderbar die Seele baumeln lassen.

Zurück in der Stadt, in der 7 Tage die Woche 24 Stunden am Tag gebaut wird um neue Hochhäuser aus dem Boden zu stampfen. Im Moment wird hier auch am zukünftig höchsten Gebäude der Welt gearbeitet: Sky City soll mit 838 Metern Höhe und 220 Etagen Dubai und Shanghei den Rang ablaufen, die dann offensichtlich wieder aufholen müssen.


Hochhäuser in Changsha

Auch wenn die öffentlichen Medien in China zensiert sind, ist jeder hier genauesten über westliche Preisstrukturen informiert und es ist kaum mehr möglich irgendwelche Schnäppchen zu ergattern. Lois und Dona haben ihr Glück bei einem Schmuckhändler versucht und wollten etwas handel... Auch wenn der Verkäufer ihnen nachlief und ein Angebot machte, lehten beide dankend ab.

Die Luft- und Wasserverschmutzungen in China sind weit über das Land bekannt und auch Changsha bildet keine Ausnahme. Erst nach Tagen klarte die Luft so weit auf das Dona, Wayne und Lois die umliegenden Berge und den Xiang Fluss sehen konnten. (Dieser Fluss ist der größte in der Hunan Provinz). Will China wieter so viel Einfluss in der Weltwirtschaft haben, dann sind das mit Sicherheit Probleme die beseitig bzw, stark verbessert werden müssen. Aber es scheint so das China lediglich daran interessiert ist ihr Wirtschaftwachstum zu fördern und schert sich weniger um die Folgen für Umwelt und Natur. Allein die Stahlindustrie kann den ganzen Weltmarkt inklusive die USA bedienen.

Changsha ist für einige Dinge bekannt: Gewürze, scharfes Essen, "stinkendes" Tofu, Stickereien, Heimat von Mao Zedong, seinen großen Inlandshafen, das Zentrum für Knopfproduction in China, und sie ist die Hauptstadt der Hunan Provinz. Die Einwohnerzahl liegt bei 8 Millionen und steigt. In den Monaten von Mai bis August kann es extrem schwül und heiß sein mit Temperaturen die konstant bei 35 Grad und mehr leigen.

Auch wenn vieles, speziell auf unserer Reise schief lief kommt man doch nicht umhin zuzugeben das dieses Land eine Faszination auf seine Besucher ausübt. In weniger als 25 Jahren ist China von einem dritte Welt Land zu einer enormen Wirtschaftmach gewachsen und der Bauboom hat das Landschaftsbild entscheidend verändert. Dona wünscht sich nur einen kleinen Teil der Firma zu besitzen, die die unzähligen Baukräne herstellt, Bill Gates hat wohl weniger Nullen auf seinem Konto.

Für Dona, Wayne und Lois geht es weiter nach Peking, wo sie eine Woche verweilen werden bevor sie weiter nach Tokio auf die nächste Messe müssen. Dona versucht die Veranstalter der Changsha Messe gerade davon zu überzeugen das sie ihren Messetermin genau eine Woche vor Tokio legen sollten, das würde die Reise entscheidend verkürzen.

只要从长沙.....

Author: D
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